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Fahrradtour 2013: Falkensee

Unsere zehnte Fahrradtour führte uns am 21. Juni 2014 westlich über die Berliner Stadtgrenze hinaus nach Falkensee. Die Aktiven der Initiative Bürgersolaranlagen LA 21 Falkensee hatten eine interessante und abwechslungsreiche Tour für uns zusammengestellt.

Das Wetter hätte man sich für den Sommerwendentag besser vorstellen können. Aber 15 TeilnehmerInnen trotzten dem kräftigen Wind und gelegentlichen Regen. Beim Einradeln im Bahnhofsgelände nach gut 45 km Fahrtstrecke war man sich einig: Es war eine anstrengende aber sehr schöne Fahrt.

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Rückblick 2013

Die Bilanz der Aktivitäten des vergangenen Jahres ähnelt ein bisschen der depressiven Stimmung in der Solar- branche. Da die Aufgabe, der sich der Solarverein Berlin- Brandenburg in seiner Zielgebung hauptsächlich stellt, nämlich das Initiieren neuer Bürgersolaranlagen, praktisch weggebrochen ist, blieb das Beobachten und Hinterfragen der aktuellen Entwicklung der Erneuerbaren Energien. Bei den Arbeitstreffen herrschte Einigkeit darüber, dass trotz der Kappung der Energieeinspeisevergütung die Erfolgsgeschichte der Photovoltaik weltweit nicht mehr aufzuhalten ist. Die Entwicklung wird aber ganz neue Formen und Nutzungsmöglichkeiten hervorbringen. Lohnend ist nach wie vor der Bau einer Solaranlage für Eigennutzer. Das Kombinieren mit einem Speichersystem ist aber nach wie vor unwirtschaftlich. Wie jedes Jahr fand ein Fahrradausflug zu „nachhaltigen und regenerativen Zielen“ statt – diesmal unter dem Titel „Rund um Eberswalde“. Bei der bereits neunten Frühjahrstour wurde der Barnim im Norden von Berlin erkundet. Erstes Ziel war die große Freiflächen- Solaranlage in Finow. Weiter ging es zum neueröffneten Hermann-Scheer-Haus und zum Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde. Und natürlich gab es wieder schöne Fahrradwege durch die Natur – von Biesenthal über Finow nach Eberswalde.

Unsere Bürgersolaranlagen

Die von uns direkt initiierten Bürgersolaranlagen haben in 2013 durch das ungünstige Wetter mittelmäßige Erträge erbracht. Insgesamt wurden mit den Anlagen 230.000 kWh in das Berliner und Brandenburger Stromnetz eingespeist – ausreichend für 55 Haushalte mit durchschnittlichem Stromverbrauch.

Ertragsdaten der Bürgersolaranlagen in 2013
  • Bürger-Solar Berlin 1 GbR: errichtet 2004, 5-kWp-Anlage, Strom-Ertrag 2013: 4.351 kWh (im Durchschnitt 4.787 kWh, 957 kWh/kWp), Einspeisevergütung 0,574 € pro kWh
  • Bürger-SolarBerlin 2 GbR: errichtet 2004, 5-kWp-Anlage, Strom-Ertrag 2013: 4.213 kWh (im Durchschnitt 4.602 kWh, 920 kWh/kWp), Einspeisevergütung 0,574 € pro kWh
  • Bürger-Solar Berlin 3 GbR: errichtet 2004, 30-kWp-Anlage, Strom-Ertrag 2013: 20.169 kWh (im Durchschnitt 24.088 kWh, 809 kWh/kWp), Einspeisevergütung 0,574 € pro kWh
  • Bürger-Solar Berlin/Brandenburg Teltow GbR: errichtet 2005, 30-kWp-Anlage, Strom-Ertrag 2013: 26.348 kWh (im Durchschnitt 28.562 kWh, 966 kWh/kWp), Einspeisevergütung 0,5453 € pro kWh
  • Bürger-Solar Berlin/Brandenburg Werder GbR: errichtet 2006, 9,3-kWp-Anlage, Strom-Ertrag 2013: 8.841 kWh (im Durchschnitt 9.259 kWh, 990 kWh/kWp), Einspeisevergütung 0,518 € pro kWh
  • Bürger-Solar Berlin/Brandenburg Klaistow GbR: errichtet 2007, 20-kWp-Anlage, Strom-Ertrag 2013: 19.203 kWh (im Durchschnitt 20.966 kWh, 1049 kWh/kWp), Einspeisevergütung 0,4921 € pro kWh
  • Bürger-Solar Berlin/Brandenburg Kuhhorst GbR: errichtet 2008, 36-kWp-Anlage, Strom-Ertrag 2013: 31.144 kWh (im Durchschnitt 33.195 kWh, 900 kWh/kWp), Einspeisevergütung 0,4675 € pro kWh
  • Bürger-Solar Berlin Weißensee GbR: errichtet 2009, 58,3-kWp-Anlage, Strom-Ertrag 2013: 54.687 kWh (im Durchschnitt 57.254 kWh, 982 kWh/kWp), Einspeisevergütung 0,4199 pro kWh
  • Bürger-Solar Berlin/Brandenburg Temnitz GbR: errichtet 2009, 3-geteilte 38,2-kWp- Anlage, Strom-Ertrag 2013: 40.505 kWh (im Durchschnitt 40.897 kWh, 1066 kWh/kWp), Einspeisevergütung 0,4301 pro kWh

Termine/ Teilnahme des Solarvereins an Veranstaltungen

  • 20.02.13: Arbeitstreffen, Themen: Stefan Thon stellt seine Masterarbeit zu “gestalterische Strategien für eine nachhaltigere Energienutzung und -erzeugung auf den micro-Ebenen “Haushalt” und “kleine gemeinschaftliche Gruppen (Bürgersolarinitiativen)” vor. Außerdem arbeitet er an der Neugestaltung der website des Solarvereins
  • 27.03.13: Mitgliederversammlung
  • 06.04.13: Begleitung der GbR-Versammlungen GbR 1 – 9
  • 08.06.13: Fahrradtour zu nachhaltigen und regenerativen Zielen „Rund um Eberswalde“.
  • 13.11.13: Arbeitstreffen, Thema: Hören wir in Kürze den Abgesang auf das EEG? Was kommt dann? Wie rechnen sich aktuell PV-Anlagen? Wo kann dabei der Solarverein noch ansetzen? Solarstrom für den Betrieb wärmeerzeugender Anlagen. Stromeinspeisung – Vergütung variabel per Abrechnung über den Energieversorger?”

Kassenbericht

  • Bestand am 01.01.2013 = 6.786,42 Euro
  • Bestand am 31.12.2013 = 8.440,84 Euro

Die reinen Vereins-Einnahmen betrugen 4.163,76 Euro (Mitgliedsbeiträgen, Spenden), die Vereins-Ausgaben 3.574,64 Euro (Bürokraft, Büromiete, Bürobedarf, Aufwandsentschädigung, Server). Durch Nachzahlungen verschiedener Mitgliedsbeiträge, eine größere Spende von 450,- Euro und den Wegfall eingeplanter Kosten von 400,- Euro für Coaching und Öffentlichkeitsarbeit erhöhte sich der Bestand des Vereinskontos zum 31.12.2013 um 589,12 Euro (eingeplant war ursprünglich ein Minus von 675,- Euro). Da der Verein Versicherungsnehmer für die GbRs ist, wurden über das Vereinskonto auch die Versicherungen bezahlt bzw. von den GbRs erstattet. Da 950,14 Euro anstatt im Dezember 2012 erst im Januar 2013 an den Verein erstattet wurden, entstand 2013 ein Überschuss von 1065,30 Euro aus Zahlungen der GbRs, die im Kontobestand vom 31.12.2013 ebenfalls enthalten sind.

Rückblick 2012

Eine wichtige Vereinsaufgabe war auch in 2012 die Information interessierter Bürger im Rahmen von offenen Arbeitstreffen.

Themenabende gab es zu „peak oil“ und der Transition-Town-Bewegung.

Und wir gingen der Frage nach, ob das Modell Bürgersolaranlage unter den veränderten Bedingungen mit abgesunkenen EEG-Beträgen und Eigenverbrauchsanteil noch umsetzbar ist.

Die Antwort für uns hieß „nein“, da durch abgesenkte Stromertragswerte und gleichbleibende Verwaltungskosten ein anderes Vorgehen für Solarinitiativen notwendig wird.

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Fahrradtour 2013: Eberswalde

Bei wunderschönem Wetter führte uns unsere neunte Frühjahrstour in den Barnim im Norden von Berlin. Unser erstes Ziel war die große Freiflächen-Solaranlage in Finow. Auf dem Flugplatzgelände in unmittelbarer Nähe zur Piste entstand unter dem Generalunternehmer Solarhybrid AG bis Ende 2011 Europas größtes Photovoltaik-Kraftwerk. Es bedeckt eine Fläche von rund 315 Hektar, kostete 178 Mio € und hat eine Leistung von insgesamt 84,7 MW. Einige Mutige nutzten die Gelegenheit, bei einem Überflug die Solaranlage von oben zu betrachten.

Unter Führung von Jens Lemme, Mitarbeiter des Eberswalders Informations-Centrums Holz und Erneuerbare Energien – E.I.C.H.E. e.V. – ging es zum neueröffneten Hermann-Scheer-Haus und zum Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde. Das Nullemissions-Gebäude ist als Informations- und Beratungszentrum mit Technikausstellung und interaktiver Ausstellung konzipiert. Mit seiner Form, die an einen sich in der Sonne öffnenden Kiefernzapfen erinnert, und den schuppenartig angeordneten hoch gedämmten Wandelementen, entspricht das Gebäude höchsten ästhetischen und energetischen Ansprüchen. Die Fassadenlösung aus 800 Quadratmeter thermisch behandeltem Eichenholz aus der Region ist ein Beispiel für nachhaltigen und langlebigen Holzbau im Außenbereich.

Mittagspause mit Eintopf. Danach ging es zum Paul-Wunderlich-Haus, das Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum von Eberswalde. Es beherbergt eine der weltweit größten Ausstellungen des Malers, Zeichners, Bildhauers und Grafikers Paul Wunderlich. Das so genannte Nullemissionshaus nutzt Erdwärme, besitzt eine Vakuumdämmung und bezieht die Begrünung des Innenhofes in das Lüftungskonzept ein. Eine interne Wetterstation misst Temperatur, Niederschlag und Windverhältnisse und sendet die entsprechenden Befehle an die Haustechnik. In Hitzeperioden öffnen sich Nachts automatisch einige Fenster und sorgen für Abkühlung.

Und um 16.35 Uhr hieß es: Rückfahrt nach Berlin vom Bahnhof Eberswalde

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Rückblick 2011

Wie in Zukunft die Vereinsziele umsetzten? Dies war die Schwerpunktfrage der Vereinsarbeit 2011. – weitere Bürgersolaranlagen bauen in gewohnter Art und Weise mit dem GbR-Modell, – oder den Bereich auslagern an eine GmbH oder Genossenschaft, – oder das Hauptaugenmerk auf Information und Weitergeben von Wissen legen?

Im ersten Vierteljahr konzentrierten sich die Aktivitäten auf die Ausgründung einer GmbH. Gegründet werden sollte eine GmbH als 100-%-Tochter des Solarvereins – die NeuenEnergieWerke GmbH. Die Gründungsphase wurde aber vom Vorstand am 15.03.11 abgebrochen.
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Rückblick 2010

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20.05.10: Claudia Pirch-Masloch wird Brandenburger „Ehrenamtlerin des Monats“

In der Mitgliederversammlung vom 23. März 2010 wurde beschlossen nach neuen Wegen zu suchen um entsprechend der Vereinsziele die Nutzung der erneuerbaren Energien zu befördern, denn durch den Bau, aber insbesondere der Verwaltung der 9 Anlagen, waren die ehrenamtlichen Kapazitäten weitgehend gebunden.
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Rückblick 2009

Der Solarverein Berlin-Brandenburg e.V. initiiert in 2009 seine 8. und 9. Bürgersolaranlage. Damit wird eine Gesamtleistung von 230 kWp erreicht, wofür 200 Gesellschafter insgesamt 1.021.000 Euro investiert haben!

Zum Jahresbeginn hatte der Verein 61, zum Jahresende 70 Mitglieder.
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Tour 2009 “Rund um Neuenhagen”

Zur Woche der Sonne rund um Neuenhagen

Unsere Fahrradtour am 16.5.2009 zu energetischen und regenerativen Zielen begann am S-Bf. Hoppegarten und führte rund um Neuenhagen östlich von Berlin. Trotz des anfänglichen Regens hatten sich 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingefunden.

My beautiful pictureDie Tour startete bei Regen.

Es ging vorbei an der traditionsreichen Galopprennbahn, durch den Lenné’schen Gutspark, zu den beiden Neuenhagener Bürgersolaranlagen mit Zwischenstopp am Einstein-Gymnasium und zur Besichtigung eines Blockheizkraftwerkes der Stromerzeuger-GbR, erdacht und in einem Mietshaus umgesetzt von Michael Jungclaus, Vorsitzender des dortigen Solarvereins (vgl. www.bhkw.neuenhagen.info).
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Rückblick 2008

Mit der siebenten vom Solarverein Berlin-Brandenburg e.V. initiierten Bürgersolaranlage wird eine Gesamtleistung von 136 kWp erreicht, wofür 170 Gesellschafter insgesamt 660.000 Euro investiert haben!

Der Solarverein Berlin-Brandenburg e.V. feierte am 18.08.2008 seinen 5. Geburtstag.
Zum Jahresbeginn hatte er 58, zum Jahresende 61 Mitglieder.
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